Die PP*STAR Pinch-Bottom-Säcke von Starlinger bieten eine attraktive und zugleich nachhaltige Verpackungslösung für sensible Schüttgüter wie Tiernahrung, Dünger oder Lebensmittel. © Starlinger
Bewährte Recyclingtechnologie aufgrund jahrzehntelanger weltweiter Erfahrung: Starlinger Kunststoffrecyclinganlagen garantieren energiesparende, effiziente Produktion und Regranulate, die den internationalen Marktstandards entsprechen. © Starlinger
Schweißen statt kleben: Pinch-Bottom-Säcke nachhaltig gedacht
Starlinger präsentiert auf der diesjährigen Chinaplas seine neu konzipierte PP*STAR-Technologie zur Herstellung von Pinch-Bottom-Säcken aus Polypropylen-Bändchengewebe.
Im Unterschied zum bisherigen Produktionsverfahren wird der Pinch-Boden des PP*STAR-Sacks bei der Herstellung auf der neuen, vom österreichischen Maschinenbauer Starlinger entwickelten Pinch-Bottom-Sackkonfektionsanlage pp*starKON X nicht geklebt, sondern verschweißt. Das macht den Sack zu einer einfach zu recycelnden Mono-Materialverpackung.
„Uns war bei der Entwicklung des neuen Anlagenkonzeptes wichtig, dass die produzierten PP*STAR-Säcke problemlos in den Verpackungskreislauf zurückgeführt werden können“, erklärt Claudia Hagn, PP*STAR Produktmanagerin bei Starlinger. „Zugute kam uns hier unser Know-How in der Heißluftschweißtechnik, das wir im Laufe der Jahre mit unserer AD*STAR-Sacktechnologie gesammelt haben. Dadurch wird zur Fixierung des Pinch-Bodens kein Kleber mehr benötigt, was die Produktion und das Recyceln der PP*STAR-Säcke wesentlich erleichtert und gleichzeitig die möglichen Anwendungsbereiche erweitert.“
Sicher, leicht, attraktiv – und recycelbar
PP*STAR Pinch-Bottom-Säcke bestehen aus Polypropylen-Bändchen-Gewebe, auf das eine konterbedruckte BOPP-Folie laminiert wird. Diesem Mono-Materialverbund verdanken PP*STAR-Säcke nicht nur ihre hohe Haltbarkeit und Stabilität bei vergleichsweise geringem Materialgewicht, sondern auch die gute Recycelbarkeit und ihr attraktives Erscheinungsbild durch die individuell gestaltbare hochbedruckte BOPP-Folie. Aus dem Gewebe-Folien-Verbund werden auf der Pinch-Bottom-Konfektionsanlage pp*starKON X von Starlinger in einem vollautomatisierten Prozess Pinch-Bottom-Säcke konfektioniert, indem aus dem Flachgewebe zunächst ein Schlauch gebildet, dann die einzelnen vorperforierten Sackabschnitte abgetrennt und abschließend der Sackboden mittels Heißluftschweißtechnik verschlossen wird. Mit ihren einzigartigen technologischen Features – darunter die speziell konzipierte Heißluft-Schweißvorrichtung sowie die patentierte Lasereinheit – ist die pp*starKON X wegweisend für effiziente, äußerst flexible und gleichzeitig materialsparende Sackkonfektion.
Das Ergebnis ist eine attraktive, leichte und gleichzeitig bruchsichere und vollständig recycelbare Verpackungslösung mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Riss- und Lochbildung. Die haltbaren PP*STAR-Säcke tragen nicht nur erheblich dazu bei, die Bruchraten während des Transports und der Lagerung trockener Schüttgüter wie Tierfuttermittel, Getreide, Reis, Dünger oder Baustoffe zu senken, sie sind auch widerstandsfähig gegen reaktive chemische Stoffe. Ihre hervorragenden Barriereeigenschaften schützen den Inhalt außerdem zuverlässig vor Insektenbefall oder Verderb durch Mikroorganismen, was besonders bei der Lagerung von Lebensmitteln und anderen empfindlichen Gütern von Bedeutung ist.
Rundwebtechnologie zum Anfassen
Am Starlinger-Stand auf der Chinaplas wird die Rundwebmaschine RX 6.1pro in Betrieb zu sehen sein. Ausgelegt für die Verarbeitung besonders leichter Bändchen, produziert sie mit einer Geschwindigkeit von bis zu 920 Schuss/Minute Bändchengewebe für leichte Verpackungen wie den PP*STAR-Sack und zeichnet sich durch einfache Bedienung und höchste Gewebequalität aus.
Die Nase vorn – auch in Krisenzeiten
Geringes Gewicht bedeutet weniger Rohmaterialeinsatz – ein wesentlicher Vorteil von Verpackungen aus Kunststoffbändchengewebe. „Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Hersteller von Kunststoffverpackungen mit hohen Rohmaterialkosten kämpfen, zeichnen sich gewebte Verpackungen aus: Durch ihr geringes Gewicht haben sie die niedrigsten Produktionskosten und bieten zugleich besten Schutz für das Füllgut“, so Harald Neumüller, CSO von Starlinger. „Starlinger-Anlagen arbeiten aber nicht nur mit optimiertem Rohmaterialeinsatz, sondern auch energiesparend, mit hoher Effizienz und wenig Ausschuss. Um die Herstellkosten der Verpackung zusätzlich zu senken, ist auch die Zudosierung von CaCO3 möglich, und hohen Rezyklatanteilen können Rohmaterialengpässe ausgeglichen werden.“ Anlagenmodelle zu optimierten Investitionskosten, die höchste Effizienz, minimalen Ausschuss und beste Qualität garantieren, bietet Starlinger Verpackungsherstellern mit eigens aufgelegten Maschinentypen wie zum Beispiel der Sackkonfektionsanlage ad*starKON SE oder der PET-Sheetanlage viscoSHEET SE.
Kreislaufwirtschaft im Fokus
„Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, geschlossene Kreisläufe für Verpackungen aus Kunststoff zu ermöglichen, die sich für die Hersteller rentieren“, erklärt Neumüller. „Und das nicht nur für gewebte Verpackungen, sondern auch für viele andere Kunststoffprodukte. Unsere Sackproduktionsanlagen und PET-Sheet-Anlagen verarbeiten recyceltes Material, während unsere Kunststoffrecyclinganlagen dafür sorgen, dass gebrauchte Kunststoffe aus der Industrie und dem Endverbraucherbereich im Kreislauf bleiben und nicht in der Natur oder auf Mülldeponien landen.“ Im Bereich Kunststoffrecycling wurde die PET-Bottle-to-Bottle-Recyclingtechnologie von Starlinger von einer Reihe multinationaler Markeninhaber sowie von nationalen und internationalen Behörden wie der US-amerikanischen FDA und der EFSA in Europa für Anwendungen im Lebensmittelbereich zugelassen. Auch für andere Post-Consumer-Kunststoffe wie PP, PE, PA, PLA oder PS bietet Starlinger bewährte Aufbereitungslösungen, die recycelte Kunststoffe in bester Qualität – und auch lebensmitteltauglich – erzeugen, die weltweit den höchsten Marktstandards entsprechen.
Starlinger auf der Chinaplas, 21. - 24.04.2026, Shanghai: Halle 2.1, Stand F51
Hinweis: ADSTAR® und PPSTAR® sind eingetragene Marken von Starlinger. ADSTAR®- und PPSTAR®-Säcke werden ausschließlich auf Anlagen von Starlinger hergestellt.