Nahaufnahme von zahlreichen weißen Kunststoff-Flaschenverschlüssen, die in einem Haufen aufeinander liegen. Einige wenige Verschlüsse stechen durch rote und blaue Farben hervor. Die meisten Verschlüsse sind weiß und haben kleine Aufdrucke.

Die recoSTAR Super Cleaning-Technologie von Starlinger verarbeitet PP-Getränkeflaschenverschlüsse zu hochwertigem rPP, das zu 100 % für die Herstellung von Verpackungen mit Lebensmittelkontakt verwendet werden kann. © Starlinger

Starlinger Cap-to-Cap-Recyclingverfahren für PP von der FDA zugelassen

Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat kürzlich ein NOL (No Objection Letter) für das Cap-to-Cap-Recyclingverfahren für Polypropylen auf der Recyclinganlage recoSTAR dynamic von Starlinger erteilt.

Das NOL gilt für die Herstellung von Flaschen­verschlüssen für Getränke unter den Gebrauchs­bedingungen C bis H. Flaschenverschlüsse aus 100 % recyceltem Post-Consumer-Polypropylen, das mit dem Starlinger Recycling­verfahren hergestellt wurde, können somit auch für Heißabfüll­anwendungen verwendet werden. 

Die Maschinenkonfiguration für das zugelassene Recycling­verfahren besteht aus einem recoSTAR dynamic Recycling­extruder, ausgestattet mit einem C-VAC-Entgasungs­modul für eine hocheffiziente Entgasung, sowie der PCUplus-Einheit am Ende des Recycling­prozesses. Diese sorgt für dauerhafte Geruchs­reduzierung und die vollständige Entfernung von VOCs – wichtige Schritte in der Herstellung von lebens­mittel­tauglichen Rezyklaten aus Post-Consumer-Kunststoffen. 

„In der Getränkeindustrie sind PP und HDPE die am häufigsten verwendeten Materialien für Flaschen­verschlüsse aus Kunststoff“, sagt Paul Niedl, Commercial Head, Starlinger Recycling Technology. „2021 haben wir bereits das FDA LNO für unser HDPE Bottle-to-Bottle- und Cap-to-Cap-Recycling­verfahren erhalten. Jetzt können wir den Kreislauf auch für Getränke­­flaschen­verschlüsse aus Polypropylen schließen, sodass diese in den Recyclingstrom zurückgeführt und ohne Downcycling wiederverwendet werden können.“