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COVID-19: Starlinger bleibt am Ball

Weltweit stationierte Techniker, Fernwartung und ein hoher Eigenfertigungsgrad ermöglichten den laufenden Betrieb und die Betreuung der Kunden während des COVID-19-Lockdowns.

Innerhalb weniger Wochen legte COVID-19 die Welt lahm. Was in ein paar Ländern als Epidemie seinen Anfang nahm, wurde bald zur globalen Pandemie. „Business as usual“ war nicht mehr möglich, da viele Länder rigide Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen: Social Distancing, Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Grenzschließungen, usw. In der Folge mussten viele Firmen den Betrieb herunterfahren oder gar komplett schließen – außer sie wurden als „systemrelevant“ für Gesundheitsversorgung und Infrastruktur eingestuft. In vielen Fällen waren weltweit agierende Unternehmen gezwungen, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken und neue Wege zu finden, um ihre Kunden weiterhin bestmöglich zu unterstützen, solange internationaler Verkehr nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist. Nicht so die Starlinger & Co. GmbH.: Der österreichische Maschinenbauer konnte auf sein im Laufe der letzten 20 Jahre aufgebautes Netzwerk an weltweiten Niederlassungen und Servicetechnikern zurückgreifen; zusätzlich gewährleisteten der hohe Eigenfertigungsgrad sowie Industrie 4.0 die kontinuierliche Produktion und die Unterstützung der Kunden.

„In dieser noch nie dagewesenen Situation hat es sich bezahlt gemacht, dass Starlinger den weltweiten Service für unsere Kunden in den Bereichen gewebte Kunststoffverpackungen und Kunststoffrecycling dezentralisiert hat“, erklärt Paul Niedl, kaufmännischer Leiter von Starlinger recycling technology. „Zusätzlich zu unseren Niederlassungen in Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Thailand, Russland, Südafrika, USA und Usbekistan haben wir auch lokale Techniker in Ländern wie unter anderem Ägypten, Algerien, Jordanien, Türkei oder Vietnam. So konnte Starlinger gemeinsam mit den Technikern unserer Geschäftspartner vor Ort während des COVID-19-Lockdowns technischen Support leisten und sogar Anlageninstallationen durchführen“, so Niedl weiter.

In diesem Zusammenhang spielte auch Industrie 4.0 eine wichtige Rolle: Ursprünglich für den After-Sales-Service entwickelt, ermöglicht die Remote Support-Software von Starlinger vollen Zugriff auf die Hardware, die Software-Daten der Anlagensteuerung und die angeschlossenen Komponenten. Nun wird sie auch für die Fernmontage und Inbetriebnahme der Anlagen verwendet. So konnten Anlagen, die vor oder noch während des Ausbruchs der COVID-19-Pandemie ausgeliefert wurden, installiert und in Betrieb genommen werden. Die Techniker vor Ort führten die Montagearbeiten beim Kunden mit Hilfe der technischen Experten von Starlinger durch, die ihre Kollegen per Videotelefonie und Fernzugriff auf die SPS-Steuerung der Anlagen vom Firmensitz in Weissenbach, Österreich, aus unterstützten.

Ein weiterer Aspekt ist auch die Logistik: Als die ersten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus in Kraft traten, gab es am Markt einige Unsicherheit, ob die Beschaffungs- und Logistikketten unterbrochen werden würden. Dadurch, dass Starlinger über ein hohes Maß an Eigenfertigung verfügt und mit Zulieferern aus Mitteleuropa zusammenarbeitet, konnte das Unternehmen den Betrieb ohne nennenswerte Unterbrechungen oder Verzögerungen aufrechterhalten. Um die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsregeln einzuhalten und die Zahl der gleichzeitig anwesenden Mitarbeiter zu reduzieren, wurden auch in Bereichen, in denen sonst zu regulären Bürozeiten gearbeitet wurde, Schichtsysteme eingeführt. So wurde die Gesundheit der Mitarbeiter geschützt und gleichzeitig dafür gesorgt, dass ausreichend Personal vorhanden war, um die Betreuung und Unterstützung der Kunden zu gewährleisten.

Ein Videoclip, den Starlinger anlässlich der COVID-19-Pandemie erstellt hat, kann unter den Links https://vimeo.com/415491191 bzw. https://youtu.be/9HGdMQqEqQo abgerufen werden.

 

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