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Starlinger ad*starKON Sackkonfektionsanlage für die Produktion von AD*STAR® Kastenventilsäcken

Technologielösungen für Zementverpackung und Kunststoffrecycling auf der Chinaplas 2021

AD*STAR®-Kastenbodenventilsäcke und das Recyceln von Post-Consumer-Kunststoffen sind die beiden Schwerpunktthemen der Starlinger & Co. GmbH auf der Chinaplas in Shenzen, China.

Die Nachfrage an Kastenbodenventilsäcken aus PP-Bändchengewebe in China ist zur Zeit groß, ist doch im Oktober letzten Jahres der neue Nationale Standard für Zementverpackungen erschienen. Bis März 2022 haben chinesische Zementhersteller nun Zeit, ihre Verpackung auf die drei im Standard spezifizierten Zementsackarten umzustellen. Eine davon sind AD*STAR®-Kastenbodenventilsäcke aus Kunststoffgewebe, die der österreichische Maschinenbauer Starlinger entwickelt und patentiert hat.

"Seit feststeht, dass die Starlinger AD*STAR®-Kastenbodenventilsäcke den Spezifikationen des Nationalen Standards entsprechen, ist in China die Nachfrage nach unseren Produktionsanlagen in die Höhe geschossen", beschreibt Hermann Adrigan, Vertriebsleiter bei Starlinger, die Lage. "Bis 2022 liefern wir Konfektionsanlagen für eine zusätzliche Produktionskapazität von voraussichtlich 2 Milliarden AD*STAR®-Säcken nach China. Der Schwerpunkt unserer Sparte Starlinger textile packaging auf der Chinaplas wird demnach auch auf der AD*STAR®-Produktionstechnologie liegen, obwohl wir diesmal bedauerlicherweise die neuesten technischen Entwicklungen nicht auf einer Messeanlage herzeigen können."

Eine nachhaltige Verpackung für Zement

Die AD*STAR®-Kastenventilsäcke werden in einem speziell entwickelten Schweißverfahren aus beschichtetem Polypropylen-Bändchengewebe hergestellt. Das Kunststoffgewebe ist im Gegensatz zu Blasfolie oder Kraftpapier extrem haltbar und reißfest und schützt vor Feuchtigkeit. Diese Eigenschaften machen AD*STAR®-Säcke zu einer sehr nachhaltigen Zementverpackung, denn sie sorgen für eine Reduktion des CO2-Ausstoßes bei der Zementproduktion: Weniger Verlust durch kaputte Säcke oder ausgehärteten Zement im Laufe der Transport- und Lagerkette bedeutet, dass weniger Zement nachproduziert werden muss - und folglich weniger CO2-Emissionen entstehen.

Weitere wichtige Vorteile der AD*STAR®-Kastenventilsäcke:

  • perfekt geeignet für automatisches Abfüllen und Palettieren
  • Polypropylen-Beschichtung sorgt für Dichtheit und verhindert Austritt von Füllgut
  • anpassbare Luftdurchlässigkeit durch optionale Mikroperforation - reduziert Staubentwicklung und verhindert Feuchtigkeitseintritt (verbesserte Lagerfähigkeit)
  • vollautomatische Sackproduktion auf Starlinger ad*starKON-Konfektionsanlagen
  • attraktives Sackdesign auf allen sichtbaren Flächen für bessere Markenwerbung

Gebündeltes Know-How für Post-Consumer-Kunststoffrecycling

Starlinger recycling technology stellt auf der diesjährigen Chinaplas das Thema Post-Consumer-Recycling in den Fokus. Seien es Endverbraucherabfälle wie Hartplastikverpackungen, Flaschen, Behälter oder Folien aus HDPE, PP, PE oder PET- Starlinger bietet die Anlagenlösung dafür. Im Bereich PET-Recycling ist Starlinger einer der führenden Anlagenhersteller: Das auf Starlinger-Anlagen produzierte PET-Regranulat ist für den direkten Lebensmittelkontakt geeignet, was durch mehr als 50 positive EFSA-Stellungnahmen sowie Zulassungen der FDA (US-Lebensmittelbehörde) und diverser Markeninhaber belegt ist.

FDA-zertifizierte Recyclinglösungen zur Herstellung von lebensmitteltauglichem Regranulat bietet Starlinger auch für Post-Consumer-Verpackungen aus HDPE, wie zum Beispiel Milch- und Getränkeflaschen. Das Regranulat kann dann wieder in Verpackungen mit direktem Lebensmittelkontakt eingesetzt werden.

Aus für Gerüche in Rezyklaten

Geruchsentwicklung ist gerade bei recycelten Post-Consumer-Kunststoffen ein unumgängliches Thema. Werden zum Beispiel HDPE-Verpackungen von Hygieneprodukten aufbereitet, haftet dem Regranulat häufig der Geruch der darin verpackten Flüssigkeiten an. Auch bei LDPE-Post-Consumer-Folien aus Haushalts- und Landwirtschaftsabfällen ist das oft der Fall. Die Geruchsentfernungstechnologie von Starlinger löst dieses Problem durch das Entfernen der geruchsverursachenden Substanzen - denn bleiben diese im Regranulat, können sie später bei der Herstellung neuer Produkte wieder ungewollte Gerüche verursachen. Starlinger C-VAC-Module und Geruchsextraktionseinheiten für nachhaltige Geruchsentfernung sind mittlerweile in vielen unterschiedlichen Anwendungen erfolgreich im Einsatz.

Die Aufwertung von Post-Consumer-Regranulaten durch die oben genannten Technologien macht es möglich, Materialkreisläufe zu schließen: Höhere Regranulatqualität bzw. das Wegfallen der Geruchsbelastung bewirken, dass in neuen Produkten vermehrt Rezyklate eingesetzt werden können.

"Seit gut 25 Jahren sammeln wir Erfahrungen im Kunststoffrecycling und entwickeln daraus Verfahren und Technologien, um Regranulate der besten Qualität zu produzieren", erklärt Paul Niedl, Verkaufsleiter von Starlinger recycling technology. "Wenn Rezyklate Neuware zu einem Teil oder gar zur Gänze ersetzen können - was global gesehen das Ziel ist -, sind wir der Kreislaufwirtschaft wieder einen wichtigen Schritt näher gekommen."

 

Besuchen Sie Starlinger auf der Chinaplas: 13. - 16. April 2021, Halle 10, Stand A41

 

Hinweis: AD*STAR® ist ein eingetragenes Warenzeichen. AD*STAR®-Säcke werden ausschließlich auf Anlagen von Starlinger hergestellt.

 

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